Kurz erklärt: Was ist die Ivy League?

steel gate of brown brick building

Wichtiger Hinweis: Die CONSULT-US-Studienberatung wurde Ende 2025 eingestellt. Wer sich für ein ein Elitestudium im Ausland interessiert, wird bei unserem Partner Epro 360 Elite kompetent weiterberaten. Buche dir dazu über diesen Link deine kostenlose Erstberatung inkl. persönlicher Chancenanalyse.

Viele meiner Klienten interessieren sich für ein Studium an der Ivy League. Das sind acht der ältesten, besten und renommiertesten Universitäten in den USA: Harvard, Princeton, Yale, Columbia, Brown, Cornell, Dartmouth und die University of Pennsylvania. Studienplätze an diesen Unis sind extrem begehrt; mittlerweile werden dort für das Bachelorstudium nur noch weniger als 10 Prozent aller Bewerber genommen, teilweise weniger als 5 Prozent. Die Zulassungschancen sind also äußerst gering – selbst bei Bestnoten und außergewöhnlichen Leistungen außerhalb der Schule.

Dennoch ist die Faszination für diese Elite-Unis ungebrochen. Das Label „Ivy League“ steht für höchste Qualität, Prestige, Karriere-Netzwerke und beruflichen Erfolg, denn vermeintlich handelt es sich hier um die „besten“ amerikanischen Universitäten. Der Begriff ist so wirkungsmächtig, dass er als Synonym für Qualität auch auf andere US-Hochschulen angewendet wird, die eigentlich nicht dazu gehören: Die führenden staatlichen US-Universitäten werden gern als „Public Ivies“ bezeichnet, die besten Liberal Arts College gelten als „Little Ivies“, und Spitzenunis wie Stanford, MIT oder Duke werden als „ivy-like“ beschrieben.

Die Ivy League ist eine Sportliga

Doch woher kommt der Begriff eigentlich? Anders als die „Russell Group“ oder die „G5“ in Großbritannien oder die „G8“ in Australien bezieht sich die Bezeichnung Ivy League nicht auf wissenschaftliche Spitzenleistungen, sondern auf die Mitgliedschaft in einer Liga des US-Hochschulsports: der „Efeu-Liga“ eben. Denn diese acht Universitäten – alle im Nordosten der USA gelegen und in vielen Punkten einander ähnlich – begannen in den 1930er Jahren, gegeneinander im American Football anzutreten. Es hätten auch noch andere Hochschulen mitmachen können, aber die Colgate University zum Beispiel lag zu weit entfernt und die Rutgers University wollte nicht ihren Status als führende staatliche Universität in New Jersey aufgeben.

Warum wird also so viel Aufhebens um eine Sportliga gemacht? Nun, die Universitäten, die in der Ivy League gegeneinander antreten (und längst nicht mehr nur im Football) sind allesamt Weltklasse-Universitäten, daran besteht kein Zweifel. In den aktuellen Rankings von US News & World Report belegt Princeton Platz 1, gefolgt von Columbia und Harvard auf Platz 2, Yale belegt Platz 5, Penn Platz 8, Dartmouth Platz 13, Brown Platz 14 und Cornell Platz 17. Aber genau diese Zahlen – was immer man von ihnen halten mag – zeigen auch, dass die Ivy League Unis eben nicht die „besten“ US-Unis sind, denn etliche andere Hochschulen schneiden genauso gut oder teilweise besser ab. Ich empfehle daher in der Studienberatung, sich nicht nur auf diese acht zu versteifen, sondern auch neugierig auf attraktive Alternativen zu sein.

Große Unterschiede zwischen den Ivy League Unis

Hinzu kommt, dass es zum Teil große Unterschiede zwischen den Ivy League Universitäten gibt. Daraus folgt, dass es wenig Sinn hat, sich an allen acht gleichzeitig zu bewerben. Meistens führt dies selbst bei besten Voraussetzungen zu mindestens sechs Absagen, denn jede Uni sucht nach einem bestimmten Bewerbertypus. Wer beispielsweise ein erfolgversprechender Kandidat für Dartmouth ist, könnte sich auch gut an kleineren Hochschulen wie Middlebury, Williams oder Bowdoin bewerben, aber nicht an Columbia oder Penn. Eine passende Bewerberin für Penn hingegen wäre auch an Unis wie Stanford, Michigan oder Duke gut aufgehoben, nicht jedoch an Princeton oder Brown. Sich nur aufgrund der Rankings an allzu vielen Ivy League Unis zu bewerben, ohne die fundamentalen Unterschiede zwischen den einzelnen Hochschulen im Hinblick auf die gewünschten Eigenschaften von Bewerbern zu verstehen, führt höchstwahrscheinlich zu Enttäuschungen.

Die Statistiken sprechen die gleiche Sprache: Bei allen acht Ivies liegt die Zulassungsquote inzwischen deutlich unter 10 Prozent, teilweise unter 5 Prozent. Das heißt, diese Hochschulen sind ultraselektiv und haben freie Auswahl zwischen Bewerberinnen und Bewerben mit den allerbesten Noten, Testergebnissen und außerschulischen Leistungen in den USA und weltweit. Wie verrückt die Konkurrenz ist, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass die Ivy-League-Unis zusammengenommen jedes Jahr knapp 20.000 neue Studienanfänger aufnehmen. Gleichzeitig machen in den USA jedes Jahr rund dreieinhalb Millionen Schülerinnen und Schüler ihren High Abschluss; das heißt die Ivies haben nicht einmal genügend Platz für das oberste 1 Prozent der US-Absolventen. Nimmt man die Bewerbungen aus dem Ausland dazu, wird es noch schwieriger, sich hier durchzusetzen. Zumal die Zulassungsentscheidungen alles andere als objektiv sind.

Tipps für die Bewerbung an der Ivy League

Was bedeutet all dies für internationale Studieninteressenten, die auf ein Studium an der Ivy League fixiert sind? Als erstes gilt es zu verstehen, dass die Ivies bei weitem nicht die einzigen Top-Universitäten in den USA sind. Bei insgesamt rund 2.000 US-Hochschulen mit Bachelorabschluss besteht allein das Top 1% aus 20 Hochschulen. Man geht sicher nicht zu weit zu behaupten, dass mindestens die Top 5% der US-Unis den führenden Universitäten in Deutschland und Europa mindestens ebenbürtig sind. Ich empfehle daher, ein breiteres Verständnis davon zu entwickeln, was eine erstklassige US-Universität ausmacht. Dass höchste Qualität auch an hierzulande weniger bekannten Einrichtungen zu finden ist, zeigt sich allein daran, wo all die Bewerber studiert haben, die anschließend für ein Master- oder Doktorandenstudium an der Ivy League genommen werden. Oder an welchen Hochschulen die Chefs zahlreicher führender US-Unternehmen ihren Bachelor gemacht haben.

Zweitens ist für den Erfolg einer Bewerbung entscheidend, dass Bewerberin und Universität zueinander passen. In den USA spricht man in diesem Zusammenhang von „fit“. Das betrifft nicht nur die akademischen Interessen („academic fit“), sondern auch das außerschulische Engagement („extracurricular fit“) und Persönlichkeitsmerkmale („personal fit“). Nach welchen Werten und Eigenschaften die Unis genau suchen, ist unter anderem an den Fragen ersichtlich, zu denen Bewerbungsessays verfasst werden müssen. Manchmal steht es auch direkt auf der Webseite.

Drittens kommt es darauf an, ehrlich zu sich selbst zu sein. Was ist so herausragend an den eigenen Leistungen, dass man in einem Bewerberfeld von lauter Klassenbesten, Preisträgern, Nachwuchswissenschaftlern, Aktivisten, Jungunternehmern oder sportlichen Ausnahmetalenten bestehen kann? Um hier hervorzustechen, braucht man, was wir in der Studienberatung einen „hook“ nennen – ein Alleinstellungsmerkmal, an dem die Leser der Bewerbung hängen bleiben. Zwei Beispiele aus meiner Beratung: Eine Schülerin, die kürzlich an Harvard und Stanford genommen wurde, hat sich unter anderem sehr stark dafür engagiert, Mädchen für das Programmieren zu begeistern, mehrere Preise bei Google-Wettbewerben gewonnen und war eine von nur zwei jungen Frauen, die für das Schülerkolleg eines renommierten IT-Instituts genommen wurden. Eine andere konnte acht Sprachen, hatte erste Plätze bei den Bundeswettbewerben Fremdsprachen und Lyrix belegt und bereits eigene Gedichte veröffentlicht. Welchen „hook“, welche spannende Geschichte hat man selbst zu bieten?

Alternativen zur Ivy League

All dies muss nicht entmutigend sein, denn die USA haben Dutzende, wenn nicht Hunderte hervorragende Colleges und Universitäten zu bieten, bei denen es bei weitem nicht so schwierig ist, angenommen zu werden. Klar: Wer hat schon von Bowdoin, Vanderbilt, Rice oder Williams gehört? In den deutschen Medien tauchen solche Namen sehr selten auf, und ein Studium dort scheint riskant zu sein, weil Arbeitgeber in Europa die Jobbewerbung vermeintlich gleich zur Seite legen, wenn sie den Namen der US-Uni nicht kennen. Doch dies ist ein Mythos! Wer sich die Mühe macht und ein bisschen in US-Medien und Diskussionsforen recherchiert, findet schnell heraus, dass all dies Top-Unis sind, die hohes Ansehen genießen und großartige Sprungbretter für eine erfolgreiche Karriere sind. Unter meinen ehemaligen Klienten sind Schüler, die an vermeintlich wenig bekannten, aber großartigen kleinen Colleges studiert haben und heute an der Uni Cambridge in Physik promovieren oder bei Goldman Sachs in New York als Investmentbanker arbeiten.

Wer nicht in der Efeu-Liga spielt, spielt also noch lange nicht 2. Liga.

Ab 2023: Der SAT-Test wird digital

silver magic keyboard

Das wurde aber auch Zeit: Ab März 2023 wird der SAT-Test, der für die Zulassung für ein Bachelorstudium an US-Universitäten benötigt wird, auf ein digitales Format umgestellt. Zunächst in den internationalen Testzentren, ab Frühjahr 2024 auch in den USA. Vorbei sind dann die Zeiten, in denen man beim Test ein Papierbüchlein vorgelegt bekommt und mit Bleistift Ovale auf einem Antwortbogen ausmalen muss. Künftig wird der Test am eigenen Laptop oder Tablet abgelegt, wie der Testveranstalter, das amerikanische College Board, kürzlich mitteilte. Die Organisation reagiert damit auf das nachlassende Interesse von Studienbewerbern am SAT – unter anderem weil der Konkurrenztest ACT bereits vor zwei Jahren auf digital umgestellt hat.

Was ist neu am digitalen SAT?

Mit der Umstellung auf das Computer-Format werden überdies zahlreiche Änderungen am SAT in Kraft treten, die dafür sorgen sollen, dass das Ablegen des Tests einfacher und weniger stressig ist. Hier die wichtigsten Änderungen gegenüber der aktuellen Version:

  • Der digitale SAT wird kürzer und dauert nur noch zwei Stunden (statt bisher drei).
  • Die einzelnen Texte zum Leseverständnis werden ebenfalls kürzer, und es muss pro Textpassage nur noch eine einzige Frage beantwortet werden. Außerdem bekommt man mehr Zeit pro Frage.
  • Der digitale SAT kann im Testzentrum am eigenen Laptop oder Tablet abgelegt werden. Dafür muss vor dem Testtermin die App Bluebook heruntergeladen und installiert werden.
  • Die Benutzung eines Taschenrechners wird für den kompletten Mathe-Abschnitt erlaubt (bisher nur für bestimmte Aufgaben).
  • Der Test wird „adaptiv“. Das bedeutet, dass zu Beginn der beiden Abschnitte jeweils ein Einführungs-Modul steht und anschließend der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben an die Leistung in diesem ersten Modul angepasst wird. Wer also bei den Einstiegsfragen schon Fehler macht, bekommt im weiteren Verlauf leichtere Aufgaben gestellt (die aber natürlich auch weniger Punkte einbringen).
  • Die Testergebnisse werden innerhalb weniger Tage verfügbar sein (anstatt wie bisher nach zwei Wochen).
  • Es wird zwei zusätzliche Testtermine außerhalb der USA geben, so dass internationale Bewerberinnen und Bewerber endlich ebenso viele Möglichkeiten haben, den SAT abzulegen, wie Schülerinnen und Schüler in den USA.

Und was bleibt gleich?

  • Obwohl nun der eigene Computer benutzt wird, muss der SAT weiterhin zu festgelegten Terminen in speziellen Testzentren abgelegt werden – nicht von zu Hause aus!
  • Die Höchstpunktzahl wird weiterhin 1.600 Punkte betragen (800 Punkte pro Abschnitt).
  • Die Fragen in beiden Abschnitten werden weiterhin überwiegend im Multiple-Choice-Format sein, mit Ausnahme einiger weniger Aufgaben im Mathe-Teil.
  • Wer wegen nachgewiesener Lernbehinderungen einen Nachteilsausgleich („accommodations“) benötigt, kann diesen auch weiterhin beantragen.

Wird der digitale SAT-Test leichter?

Die Ergebnisse der ersten Pilotstudien zeigen, dass viele Probanden den digitalen Test tatsächlich als leichter empfunden haben: Er dauert nur zwei Stunden, es gibt mehr Zeit pro Frage, Taschenrechner ist erlaubt und so weiter. Gleichzeitig stellt sich aber heraus, dass viele deutlich schlechter abgeschnitten haben, als sie selbst nach dem Test erwartet hätten – offenbar hat also oft der subjektive Eindruck getrogen. Denn natürlich hat das College Board viel Arbeit investiert, damit der digitale SAT genauso schwer oder leicht ist wie die analoge Version. Das sieht man unter anderem daran, dass die Punkteskala gleich bleibt und somit auch eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse gewährleistet sein soll.

Dies wird bei verkürzter Testdauer vor allem über die Methode des „adaptive testing“ erreicht, also die Anpassung des Schwierigkeitsgrades nach dem ersten Modul. Wer in die höhere Schwierigkeitsstufe gelangen möchte, muss gleich zu Beginn „voll da“ sein und möglichst wenig Fehler machen, denn ansonsten kommt man gar nicht erst in den Bereich mit den Aufgaben, die die volle Punktzahl bringen. Dies könnte bei einigen für Nervosität sorgen. Wie man damit am besten umgeht, erläutern die TestPrep-Experten unseres Partners Arborbridge. Außerdem ist klar: Wenn es insgesamt weniger Fragen sind, dann kostet jede falsch beantwortete Frage auch deutlich mehr Punkte. Um also eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen, muss man strategisch ein bisschen anders an den digitalen Test herangehen als früher.

Wegen Corona: TOEFL-Test kann zuhause abgelegt werden

Seit 2. April 2020 kann der Englischtest TOEFL für begrenzte Zeit von zuhause aus abgelegt werden. Mit dieser „TOEFL iBT Special Home Edition“ reagiert der Testveranstalter ETS auf die Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie, da aufgrund der Kontaktsperren die regulären Testzentren nicht mehr zugänglich sind. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass alle Studienbewerber die Möglichkeit haben, den Universitäten den geforderten Sprachnachweis vorzulegen.

Voraussetzung ist ein PC oder Laptop, auf dem das Betriebssystem Windows installiert ist. Außerdem müssen ein Mikrofon und Lautsprecher vorhanden sein, da die Verwendung eines Headsets nicht gestattet ist. Auch eine Webcam ist erforderlich. Wer den Test ablegen will, muss sich allein in einem ruhigen Raum befinden, den während des Tests niemand betreten darf. Überwacht wird das Ganze durch eine Aufsichtsperson („proctor“), die über den Dienst ProctorU zugeschaltet wird und sowohl die Testumgebung als auch die Prüflinge genau beobachtet. Näheres dazu hier.

Die Home Edition soll es zunächst nur für die Dauer der Corona-Beschränkungen geben. Es ist aber nicht auszuschließen, dass daraus ein dauerhaftes Angebot wird, denn der TOEFL hat in jüngerer Zeit Konkurrenz durch den Duolingo Englisch-Test bekommen, der grundsätzlich vom heimischen Computer aus durchgeführt und von immer mehr Universitäten akzeptiert wird. Kritiker des TOEFL bemängeln seit langem die hohen Kosten und die Beschränkung auf einige wenige Testzentren, die noch dazu in vielen Ländern oft weit entfernt vom Wohnort liegen. Eventuell bringt die Krise ja auch hier den lange geforderten Digitalisierungsschub und damit Erleichterungen für alle, die für ihre Universitätsbewerbung im Ausland Sprach- und Eignungstests ablegen müssen.

Wegen Corona: Kein SAT für Berkeley und UCLA nötig

Es war nur eine Frage der Zeit: Jetzt hat die erste große US-Universität Konsequenzen aus der weltweiten Absage der Zulassungstests SAT und ACT gezogen. Wie die LA Times heute berichtet, wird die University of California – ein staatlicher Hochschulverbund mit knapp 300.000 Studierenden und zehn Standorten, darunter die berühmten Unis Berkeley, Los Angeles und San Diego – in diesem Jahr keine SAT- oder ACT-Ergebnisse für die Zulassung verlangen. Mit dieser Entscheidung wolle die Universität angesichts einer historischen Katastrophe allen Studieninteressierten eine faire Chance bieten, sagte UC-Präsidentin Janet Napolitano.

Han Mi Yoon-Mu, die an der University of California die Zulassung zum Bachelorstudium leitet, spricht explizit auch die Schwierigkeiten ausländischer Bewerber an: Die Unsicherheit sei global, und vielen internationalen Studieninteressenten sei es derzeit nicht möglich, die regulären Zulassungsvoraussetzungen der Universität zu erfüllen, unter anderem weil SAT und ACT in Ländern wie Großbritannien, Pakistan, Frankreich, Deutschland und Italien abgesagt wurden. Auch würden aufgrund der Schulschließungen die zuhause erbrachten Leistungen vielerorts nicht benotet, was normalerweise für die Zulassung notwendig wäre. Die Universität wolle auch in diesem Punkt flexibel sein.

Bessere Zulassungschancen durch Corona

Aus der Krise ergibt sich somit auch eine Chance. Denn aus meiner Studienberatung weiß ich, dass sich auch sehr gute deutsche Schülerinnen und Schüler mit dem SAT- oder ACT-Test häufig schwertun und oft wegen des ungewohnten Formats nicht die Punktzahlen erzielen, die für eine aussichtsreiche Bewerbung nötig wären. Es könnte somit in diesem Jahr etwas leichter sein, einen Studienplatz an Elite-Unis wie Berkeley oder UCLA zu ergattern. Hinzu kommt, dass sich eventuell viele internationale Mitbewerber aufgrund der aktuellen Entwicklungen ganz gegen eine Bewerbung in den USA entscheiden und die Konkurrenz allgemein weniger stark ausfällt, als es gewöhnlich der Fall ist (zuletzt lag die Zulassungsquote für Ausländer an Berkeley und UCLA bei nur rund 8 Prozent).

Es ist zu erwarten, dass viele weitere Colleges und Universitäten dem Beispiel der University of California folgen werden. Die California State University – neben der University of California das zweite staatliche Universitätssystem in Kalifornien mit 23 Standorten – wird wahrscheinlich in Kürze ähnliche Maßnahmen ankündigen.

Hier die offizielle Mitteilung der University of California.

Foto UCLA: Wikipedia

Als Freemover in die USA: Die ultimative Uni-Liste

Wichtiger Hinweis: Die CONSULT US-Studienberatung wurde Ende 2025 eingestellt. Wer sich für ein Studium im Ausland interessiert, wird von unserem Partner Epro 360 kompetent weiterberaten. Buche dir dazu über diesen Link deine kostenlose Erstberatung inkl. persönlicher Chancenanalyse.

Als „Freemover“ werden Studierende bezeichnet, die nicht im Rahmen eines Austauschprogramms an eine Partneruniversität der eigenen Hochschule gehen, sondern sich ein oder zwei Auslandssemester selbstständig organisieren und finanzieren. Grund ist meistens, dass die Partnerunis nicht attraktiv genug sind oder keine passenden Angebote für bestimmte Fächer haben. Innerhalb Europas ist die Auswahl aufgrund der vielen Erasmus-Partnerschaften meistens groß genug, aber wer ein Austauschsemester in den USA verbringen will, ist mit den Möglichkeiten, die die eigene Uni bietet, oft nicht zufrieden. Hier heißt es: selber suchen (und selber bezahlen).

In 5 Schritten als Freemover in die USA

Im Rahmen der DAAD-Kampagne studieren weltweit: ERLEBE ES! hat Julia Kanning kürzlich eine hervorragende Anleitung gepostet, wie man bei der Organisation und Finanzierung eines Freemover-Studiums in den USA am besten vorgeht: In 5 Schritten als Freemover in die USA. Julia hat selbst als Freemover ein Semester an der Michigan State University verbracht und macht aktuell noch ein Praktikum in Washington DC. Sie weist unter anderem darauf hin, dass der neudeutsche Begriff „Freemover“ in den USA unbekannt ist und solche Gaststudierenden dort als „visiting students“ bezeichnet werden. Und dass ein Aufenthalt als „visiting student“ – also ohne eine Austauschvereinbarung mit der deutschen Heimathochschule – bei weitem nicht an allen US-Unis möglich ist.

Was in Julias Artikel noch fehlt ist eine Liste mit US-Universitäten, die prinzipiell offen sind für „visiting students“ aus dem Ausland. Und hier gibt es doch etliche, zum Teil sehr renommierte Hochschulen, die explizit ein „Visiting Student Program“ anbieten, darunter auch viele Unis der Ivy League und ähnlichen Kalibers. Klar ist natürlich, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist und dass gerade bei den namhaften Unis eine große Konkurrenz darum herrscht. Hier ist die Bewerbung deshalb sehr aufwändig, und neben hervorragenden Noten und Gutachten muss eine überzeugende fachliche Begründung her. An anderen, weniger selektiven Hochschulen ist es hingegen viel einfacher, einen Platz zu bekommen – es genügt das Erfüllen der Mindestanforderungen.

Die Liste: Universitäten für Free Mover in den USA

Hier nun also eine Liste von US-Hochschulen, die explizit ein Programm für „International Visiting Students“ aufgelegt haben. Ich denke, da ist für jeden und jeden etwas dabei. Die Bewerbung läuft direkt über die jeweilige Uni, manchmal auch über Agenturen in Deutschland, die Studierende dorthin vermitteln. Ich biete auch gerne eine Beratung dazu an. Übrigens: Auch wenn eine US-Universität kein solches Programm anbietet, ist keinesfalls ausgeschlossen, dass ein Gastaufenthalt möglich ist. Manchmal ist es dann nötig, sich regulär als „Transfer Applicant“ (Studienwechsler) zu bewerben, zum Beispiel über die Common App for Transfer. Einfach mal eine E-Mail an International Admissions schreiben und fragen. Viel Erfolg!

University of Arkansas
Visiting Student Program
https://international-students.uark.edu/visiting-students/index.php

Boston College
Visiting Students
https://www.bc.edu/content/bc-web/schools/wcas/sites/information-for/visiting-students.html.html

Boston University
Visiting Students
https://www.bu.edu/admissions/apply/additional-applicants/visiting/

Brown University (Rhode Island)
Visiting Student Program
https://admission.brown.edu/visiting-student-program

California State University – East Bay
Visiting Student Program
https://www.csueastbay.edu/alp/programs/visiting-student.html

University of California – Berkeley
Global Access Programs
https://extension.berkeley.edu/international/

University of California – Davis
Global Study Program
https://globalstudy.ucdavis.edu/

University of California – Los Angeles (UCLA)
Study Abroad at UCLA
http://international.uclaextension.edu/study-abroad/

University of California – San Diego
University & Professional Studies Program
https://extension.ucsd.edu/international-programs/university-and-professional-study-abroad?vAction=universityprofessionalstudies

University of California – Santa Barbara
University Immersion Program
https://professional.ucsb.edu/university-immersion-program

University of Cincinnati (Ohio)
Visiting Student Program (VSP)
https://www.uc.edu/international/services/future/vsp.html

Colgate University (Upstate New York)
Visiting Students (max. 1 Semester)
https://www.colgate.edu/admission-aid/apply/transfer-other-applicants

Columbia University (New York, Manhattan)
Visiting Student Program
http://www.studentaffairs.columbia.edu/admissions/applications/visiting.php

University of Dayton (Ohio)
Visiting Students
https://udayton.edu/international/isss/visiting_students_scholars/index.php

University of Denver
Visiting International Students
https://www.du.edu/abroad/exchange-students.html

Drew University (New Jersey)
Special and Visiting Students
http://www.drew.edu/continuing-education/about-us/non-matriculation-programs/

Duke University (North Carolina)
Visiting International Student Program (VIS)
https://globaled.duke.edu/vis

Harvard University
Visiting Undergraduate Students Program
https://college.harvard.edu/admissions/apply/visiting-undergraduate-students

Hawai’i Pacific University
Visiting Students
https://www.hpu.edu/undergraduate-admissions/international/visiting.html

Hofstra University (New York, Long Island)
Visiting Students
https://www.hofstra.edu/sfs/financialaid/financialaid_visiting_comp.html

Johns Hopkins University (Baltimore)
Visiting Students
https://apply.jhu.edu/visiting-and-exchange-students/

Kent State University (Ohio)
Exchange and Visiting Student Program
https://www.kent.edu/globaleducation/exchange-and-visiting-student-programs

University of Maine
Visiting Students
https://umaine.edu/international/international-admissions/visiting/

University of Miami (Florida)
Miami Semester
https://www.dcie.miami.edu/credit-degree-programs/miami-semester/index.html

Michigan State University
American Semester Program
https://americansemester.isp.msu.edu/interested-students/

University of Minnesota
GO Minnesota Undergraduate Semester
https://gominnesota.umn.edu/programs/undergraduate-semester

Mount Holyoke College (Massachusetts, nur Frauen)
Visiting International Students
https://www.mtholyoke.edu/admission/international/vis

The New School (New York, Manhattan)
Visiting Students
https://www.newschool.edu/international-affairs/visiting-students/

New York University (NYU)
Fall in NY / Spring in NY
https://www.nyu.edu/admissions/visiting-students.html

Northwestern University (Chicago)
International Non-degree Special Student Program
https://sps.northwestern.edu/non-degree-special-student/ndss-international.php

University of Pennsylvania (Philadelphia)
International Guest Student Program
https://www.sas.upenn.edu/lps/undergraduate/igsp

San Diego State University
Semester at SDSU
https://ali.sdsu.edu/semester-at-sdsu-program

St. John’s University (New York, Queens)
Visiting Students
https://www.stjohns.edu/admission/other-programs/visiting-students

University of Wisconsin – Madison
Visiting International Student Program
https://visp.wisc.edu/

Yale University
Non-degree Students Program
http://admissions.yale.edu/non-degree-students-program

Stand: Januar 2026. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

consultUS auf den Horizon-Messen in Stuttgart und Münster

Hin und wieder engagiert mich der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) als Experte für das Studium in den USA. So auch wieder am vergangenen Wochenende in Stuttgart, wo in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle die HORIZON-Messe zur Studien- und Berufsorientierung stattfand.

Der DAAD war dort mit seiner Kampagne Studieren weltweit-ERLEBE ES! vertreten, die Abiturienten und Studierenden Lust auf ein Studium im Ausland machen und nützliche Informationen und Tipps bereitstellen will. Selbstverständlich geht es auch um die zahlreichen DAAD-Stipendien und andere Finanzierungsmöglichkeiten. Relativ neu sind zum Beispiel spezielle Förderprogramme für Studierende an Fachhochschulen und Lehramtsstudierende, die schon während des Studiums praktische Erfahrungen an Schulen im Ausland sammeln können.

Neben den zahlreichen persönlichen Beratungsgesprächen, die ich an den beiden Tagen mit Schülern und Eltern führen konnte, habe ich zwei USA-bezogene Vorträge zum Rahmenprogramm der Messe beigetragen:

  • Sprach- und Eignungstests für ein Bachelorstudium in den USA
  • Finanzierung eines kompletten Bachelorstudiums in den USA

Messe verpasst? Die gute Nachricht: Das Ganze gibt’s noch einmal am 14. und 15. März 2020 in Münster. (Update: verschoben auf 20./21. Juni wegen Corona-Virus). Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit dem tollen DAAD-Team und auf viele interessante Gespräche. Vielleicht sieht man sich!?

Ab August 2019: TOEFL-Test wird 30 Minuten kürzer

Ab dem 1. August 2019 dauert der TOEFL iBT nur noch 3 Stunden statt wie bisher 3 Stunden und 30 Minuten. Eingespart wird die halbe Stunde bei den Testabschnitten „Reading“, „Listerning“ und „Speaking“. An den Inhalten und am Format der Fragen ändert sich jedoch nichts; auch die Punkteskala bleibt gleich. Die Entscheidung des Testveranstalters ETS, die Prüfung um 30 Minuten zu kürzen, hängt sicherlich auch mit der wachsenden Konkurrenz zusammen: Der IELTS-Test dauert nur 2 Stunden und 45 Minuten; beim Duolingo Englisch Test, der zurzeit in einer Pilotphase läuft und bereits von einigen Universitäten akzeptiert wird, sind es sogar nur 45 Minuten.

Mehr Punkte im TOEFL durch Kombination mehrerer Tests

Eine weitere Neuerung ist die Funktion „MyBest“: Damit ist es künftig möglich, die besten Teilergebnisse aus mehreren Versuchen im TOEFL-Test in den letzten zwei Jahren zu einem sogenannten „Superscore“ zusammenzufügen und somit eine höhere Gesamtpunktzahl zu erzielen. Bei der Übermittlung der Ergebnisse an Universitäten und andere Stellen wird dieser „MyBest“-Score automatisch mitgeschickt. Näheres zu den Änderungen hier.

Kein US-Visum mehr ohne Preisgabe von Social Media-Konten

Die US-Regierung arbeitet leider weiter daran, dass junge Leute sich beim Auslandsstudium lieber für Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland oder die Niederlande entscheiden als für ein Studium in den USA. Nachdem vor ein paar Tagen bekannt wurde, dass die Gebühren für ein US-Studentenvisum auf teilweise mehr als 500 Euro steigen, werden ab sofort alle Antragssteller verpflichtet, ihre User-Namen für Social-Media-Profile sowie Telefonnummern und E-Mail-Adressen der letzten fünf Jahre anzugeben. Das bedeutet, dass diese Accounts und Adressen vor der Bewilligung eines Visums intensiv von den US-Behörden gescreent werden. Bisher wurden diese „background checks“ nur bei Antragstellern durchgeführt, die zuvor in Ländern waren, die von Terrororganisationen kontrolliert werden. Nun sind im Namen der nationalen Sicherheit alle betroffen.

Der Hintergrund dieser Maßnahme ist die Tatsache, dass sich in den USA ein Netzwerk aus dubiosen Agenturen, Sprachschulen und Community Colleges entwickelt hat, die als Einfallstor für illegale Einwanderung dienen: Es wird ein Studentenvisum ausgestellt, aber vor Ort müssen die vermeintlichen Sprachschüler oder Studierenden dann so gut wie keine Kurse belegen – sind aber mit dem Studentenvisum legal ins Land gekommen und können erstmal untertauchen. Da die Bildungsanbieter dieses Schlupfloch hauptsächlich über soziale Netzwerke und Whatsapp bewerben, erhoffen sich die US-Behörden aus dem Social-Media-Screening schon bei der Antragstellung Hinweise darauf, ob es sich um „ernsthafte“ Bewerber handelt oder ob die Studienabsicht nur vorgetäuscht ist. Wer im Vorfeld keinerlei Kontakte dieser Art hatte, wird selbstverständlich nicht behelligt. Heißt es. Aber die Vorstellung, dass US-Beamte unsere Social-Media-Aktivitäten der letzten fünf Jahre durchleuchten, dürfte trotzdem bei vielen eine Aversion auslösen.

Wichtig: Diese neue Regelung betrifft nicht das visumsfreie Reisen in die USA (bis zu 90 Tage für touristische/geschäftliche Zwecke), für das die meisten EU-Bürgerinnen und Bürger lediglich eine elektronische Einreiseerlaubnis (ESTA) benötigen. Es geht um diejenigen, die ein F-1 Visum für Studien- oder Sprachkursaufenthalte in den USA beantragen müssen.

Visum für USA-Studium: Gebühren werden drastisch erhöht

Schlechte Nachrichten für alle, die in den USA studieren, einen Sprachkurs belegen oder ein Praktikum machen möchten: Wie die US-Einwanderungsbehörde soeben mitgeteilt hat, werden ab dem 24. Juni 2019 die sogenannten SEVIS-Gebühren, die bei der Beantragung eines Visums in den relevanten Kategorien F und J zu entrichten sind, drastisch erhöht:

  • F-1 Visum (für Studium, Sprachkurs): aktuell 200, dann 350 US-Dollar
  • J-1 Visum (für Schüleraustausch, Praktikum, Studium): aktuell 180, dann 220 US-Dollar

Hintergrund: Die SEVIS-Gebühr wurde nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeführt, um das neue „Student and Exchange Visitor Information System“ zu finanzieren – eine Datenbank, in der Informationen zu allen Ausländern erfasst werden, die für Schüleraustausch, Sprachkurs, Au Pair, Studium oder Praktikum in die USA kommen. (Die 9/11-Attentäter waren nämlich damals mit einem entsprechenden Visum eingereist und anschließend vom Radar der Regierung verschwunden – das sollte nicht noch einmal passieren.) Die Kosten für dieses Informationssystem hat die US-Regierung freundlicherweise den ausländischen Bewerbern aufgebürdet. Und nun wird die Gebühr erstmals seit 2008 wieder erhöht, und zwar kräftig.

Ein Studentenvisum für die USA kostet knapp 500 Euro

Wohlgemerkt ist die SEVIS-Gebühr zusätzlich zur eigentlichen Visumsgebühr (Konsulatsgebühr) zu bezahlen, die momentan umgerechnet 144 Euro beträgt (160 US-Dollar, Stand: 24. Mai 2019). Insgesamt kostet ein Studentenvisum für die USA also bald gute 450 Euro. Da man außerdem persönlich in einem US-Konsulat in Berlin, Frankfurt oder München vorstellig werden muss (meist eine reine Formalie), kommen für viele Antragsteller auch noch Reisekosten hinzu. Wer sich anschließend seinen Reisepass inklusive Visum per Kurierdienst zurücksenden lassen möchte (empfehlenswert), zahlt noch einmal 18 Euro extra. Insgesamt dürften damit die meisten Antragsteller um die 500 Euro und mehr für das F-1 Visum zahlen.

Bei Studiengebühren von jährlich bis zu 55.000 Dollar mag das nicht weiter ins Gewicht fallen. Aber auch diejenigen, die für ein oder zwei Semester mit einem Stipendium in die USA gehen und vielleicht eher knapp bei Kasse sind, müssen diese Kosten tragen. Besonders ärgerlich ist es für alle, die nur für ein paar Wochen einen Sprachkurs in den USA machen wollen, denn auch dies erfordert häufig ein F-1 Visum und zieht die genannten Gebühren nach sich. Da kostet dann das Visum so viel wie eine ganze Woche Sprachkurs! Hier kann man nur dazu raten, beim Sprachkurs unter 18 Stunden pro Woche zu bleiben, denn dann ist der Kurs nicht visumspflichtig. Deutsche Staatsbürger können ihn im Rahmen des visumsfreien Reisens (Visa Waiver Program) absolvieren, für das lediglich eine elektronische Einreiseerlaubnis (ESTA) erforderlich ist, die 14 Dollar kostet.

Die neuen SEVIS-Gebühren gelten ab dem 24. Juni 2019. Wer also das I-20-Formular von der Uni oder der Sprachschule bereits erhalten hat, sollte seine SEVIS-Gebühr unbedingt vor diesem Stichtag bezahlen, auch wenn der Konsulatstermin erst im Juli oder August ist.

Kurz erklärt: Was sind High School Transcripts?

Bei einer Bewerbung für ein Studium an Colleges und Universitäten in den USA – oder zum High School-Besuch – werden stets sogenannte „high school transcripts“ verlangt, mitunter auch als „secondary school transcripts“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um nichts anderes als die Schulzeugnisse aus der High School-Zeit, das heißt seit einschließlich Klasse 9.  Diese Zeugnisse werden im US-Sprachgebrauch „transcripts“ genannt, weil es sich um eine „Abschrift“ aus dem elektronischen Schülerregister handelt. Ein typisches US-Transcript besteht aus einer einzigen eng bedruckten Seite, auf der untereinander alle belegten Kurse von Klasse 9 bis Klasse 12 mit Noten aufgeführt sind. Hier ein Beispiel für ein Transcript.

Wer in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zur Schule geht, hat naturgemäß ein solches Transcript nicht, weil unsere Zeugnisse anders aussehen. Das ist aber kein Grund zur Sorge, denn was die US-Unis sehen wollen, ist ja eine Dokumentation der schulischen Leistungen, in welcher Form diese auch immer dargestellt sind. Einzureichen sind also alle Halbjahres- und Jahreszeugnisse seit einschließlich Klasse 9 sowie – falls bereits vorhanden – das Abitur- oder Maturitätszeugnis. Alles sowohl im deutschen Original als auch in englischer Übersetzung. Wichtig dabei zu beachten:

  • Die Kopien der deutschen Zeugnisse und die englischen Übersetzungen müssen in der Regel direkt von den Schulen verschickt werden, die die Zeugnisse ausgestellt haben – also nicht von den Studienbewerbern selbst! Ansonsten gelten die Dokumente nicht als „official“ und glaubwürdig. Das Versenden kann entweder auf elektronischem Wege oder per Post geschehen.
  • Die englischen Übersetzungen müssen ebenfalls offiziell sein, das heißt in der Regel von einem professionellen Übersetzer stammen, der gerichtlich autorisiert ist, beglaubigte Urkundenübersetzungen anzufertigen. Selbst erstellte Übersetzungen werden nicht akzeptiert – es sei denn, die Schule setzt ihren Stempel darunter.
  • Die amerikanische High School umfasst die Schuljahre 9 bis 12. Analog dazu müssen also auch Bewerber aus dem Ausland alle Zeugnisse aus dieser Zeit einreichen, auch wenn – wie in Deutschland – die Klassen 9 und 10 für die Abiturnote überhaupt keine Rolle spielen.

ConsultUS verfügt über jahrelange Erfahrung im Erstellen und Versenden von englischen Übersetzungen deutscher Schulzeugnisse und ist als Mitglied der International Association of College Admissions Counseling, der mehr als 1.000 amerikanische und kanadische Hochschulen angehören, ein bevorzugter Partner der Zulassungsstellen. Gerne erstellen wir beglaubigte englische Übersetzungen Ihrer Zeugnisse und beraten Sie zum korrekten Versand. Mehr dazu hier. Für ein unverbindliches Angebot senden Sie Ihre Dokumente bitte gut lesbar eingescannt an translate@transcripts-usa.de oder rufen Sie uns an, um alles Weitere zu besprechen: +493044705285.